Bei der KJV-Drohnenhotline geht es rund!

Unermüdlich ist unser Drohnen-Team im Einsatz

  • gefunden - die Freude ist groß

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Am Hörer der Hotline sitzt unser Vorstandsmitglied Katja Holl und berichtet:

Als Koordinatorin sitze ich oft den halben Tag am Telefon und plane und koordiniere die Einsätze und die Teams.

Ab und zu darf ich auch mit raus in den Einsatz fahren – so wie am 25.05. Direkt ins Himmelreich. Und dieser Ort macht seinem Namen alle Ehre. Und wenn der Landwirt gleichzeitig Jäger ist, funktioniert alles völlig reibungslos. Auch wenn die Kitze erst relativ spät gefunden wurden und alle schon ziemlich müde waren, konnten die Wiesen sorgenfrei und beruhigt gemäht werden.

Christi Himmelfahrt (26.05.) und der darauffolgende Brückentag stellen uns als Team da vor besondere Herausforderungen. Gefühlt will jeder mähen und jeder mit unserer Hilfe die Kitze suchen. Was uns sehr freut, ist die Chance Kitze zu finden mit der Wärmebild doch um ein vielfaches größer als mit dem Durchgehen der Wiesen und Felder. Ein Mitglied der Kreisjägervereinigung ist mit seiner privaten Drohne eingesprungen und hat uns in der Suche unterstützt. Und trotzdem musste ich einigen Landwirten und Jägern absagen, da selbst der frühest beginnende Morgen irgendwann endet und die Akkus keinen Saft mehr haben.

Kurz nach 04:00 Uhr machten sich mein Mann und das Team auf den Weg auf die Alb. Gerufen hat uns Bernhard Lieb, der zusammen mit Martin Friedrich eine ordentliche Fläche zum Absuchen hat. Ebenso Hilfe gesucht hat Daniel Holzmann.

Relativ früh weckte mich die erste WhatsApp mit einem Foto von einem gefundenen Kitz. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Insgesamt konnten 33 Kitze vor dem Mähtod gerettet werden – wobei 4 schon sehr unwillig waren sich von den helfen wollenden Menschen fangen zu lassen. Den Erzählungen nach waren das lustige Bilder auf der Kamera.

Die Jäger und die Landwirte vor Ort waren scheinbar in telefonischer Dauerschleife, es gingen Informationen hin und her. Neue Wiesen wurden abgesprochen, andere rausgenommen und die Wiesen direkt nach der Suche für die Mahd freigegeben und genauso anders rum wieder nach der Mahd, dass die Kitze wieder freigelassen werden konnten.

Dieses gemeinsame Handeln für ein Ziel an diesen beiden Tagen mitzuerleben war toll. Mein Wunsch ist, dass es überall so funktioniert. Gerne immer und auch in anderen Bereichen.

Waidmannsdank für dieses tolle Engagement an unser gesamtes Drohnen-Team!