Die alle drei Jahre stattfindende Veranstaltung wurde in diesem Jahr im Landkreis Sigmaringen unter der Leitung des Hegering Meßkirch im Tobelhaus in Hausen im Tal ausgetragen.
Nach der Begrüßung und Einführung durch den Leiter des Grünen Zentrum und Vertreter des Landkreises Herrn Stefan Kopp sprach Dieter Dobler vom Landesnaturschutzverband über die Entwicklung der Gamswildes im Oberen Donautal. Diese seit nun mehr als drei Jahrzehnte anhaltene Diskussion über die Problmatik durch Gemsen im Bereich des Donautales ist nach wie vor ein Brennpunkt des Naturschutzes zur Erhaltung der Felsvegitation. Stefan Vollmer vom Landratsamt in Sigmaringen gab einen Überblick über die erreichten Abschußzahlen. So wurden aud der Fläche der Landkreise Sigmaringen und Tuttlingen in den Jahren 2010 bis 2013 insgesamt 120 Gemsen erlegt. Soviele wie noch nie in den vergangenen Jahren. Trotz der hohen Abschußquote wird ein weiteres intensives Eingreifen in die Bestände des Gamswildes vom LNV gefordert.
Einen Einblick in die wissenschaftliche Begleitung gab Peter Linderoth von der Wildforschungstelle aus Aulendorf. Er berichtete auch über die neusten Erkenntnisse der Feldforschung im Bereich des Schwarzwildes mit Hilfe neuester GPS-Funkpeilsendern mit dennen gefangene Wildscheine bestückt werden.
Zum Abschluß der Veranstaltung stellte Hegeringleiter und Organisator Armin Hafner die Strecke vor, die mit der ältesten Gamsgeiß mit 18 Jahren und einem Gamsbock mit 13 Jahren und anderen besonderen Trophäen bestückt war. Noch in diesem Jahr wird der Runde Tisch Gamswild über eine weitere Bejagung und Zielsetzung in Sachen Gamswild auf den Flächen der beiden Landkreise beraten.


