Auch im Jagdjahr 2014/2015 ist eine Radioaktivitätsüberwachung beim Schwarzwild vorgesehen.
Pro Monat sind aus den Revieren des Landkreises Sigmaringen (Monitoring-Gebiet) mit Ausnahme der Reviere der Gemeinde Ostrach 4 Wildschweinproben auf Radiocäsiumbelastung zu untersuchen. Obwohl Proben auch außerhalb der Drückjagdsaison gezogen werden sollen, muss zumindest während der Drückjagdsaison das Probenkontingent erreicht werden.
Für die Messung im Rahmen des Monitorings am CVUA Stuttgart wird 150 g reines Muskelfleisch benötigt. Die Probe kann per Post an das CVUA Stuttgart übersandt werden. Dabei muss die Probe doppelt auslaufsicher verpackt sein. Da verdorbene Proben nicht untersucht werden können, ist darauf zu achten, dass die Proben nicht übers Wochenende unterwegs sind.
Der jeweils aktuelle Entnahmebogen (muss sowohl bei Monitoring- als auch bei Überwachungsgebietsproben verwendet werden) kann auf der Internetseite des CVUA Freiburg (http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb.de/pub/beitrag.asp?subid=3&Thema_ID=18&ID=1061) heruntergeladen werden.
Ich weise nochmals ausdrücklich darauf hin, dass aus dem Überwachungsgebiet (Reviere der Gemeinde Ostrach) jedes erlegte Wildschwein an der privaten Messstelle in Altshausen auf Radiocäsiumbelastung zu untersuchen ist.


