Für Jäger und Naturfreunde bot der Jägertag der KJV am 25. August ein umfangreiches Programm mit viel Musik und Wissenswertem um Natur und Wildtiere vor historischer Kulisse des Hohenzollern-schlosses in Sigmaringen an der Donaubühne. Zur Eröffnung des Jägertages erklangen muntere Jagdhornbläserklänge unter Leitung des Landesbläserobmanns Herrn Walter M. Löw. Die erstmalig unter ge-meinsamer Leitung spielenden Jagdhorn-bläsergruppen aus Mengen, Meßkirch, „Hubertus Bingen“, „Sau tot“ Gammertingen, Hohenzollern Sigmarin-gen, Krauchenwies-Ostrach und die Par-forcehorn- bläsergruppe Riedlingen-Saulgau hinterließen auch bei den der Jagd weniger zugewandten Zuhörern nachhaltige musikalische Wirkung. Es war überraschend zu hören, welche klaren und angenehmen Töne die Bläser der Fürst-Bless und Parforce-Hörnern entlockten. In einem Grußwort hieß der stellv. KJM Karl Götz eine stattliche Gästeschar willkommen und kündigte ein umfangreiches Programm für Jung und Alt rund um zeitgemäßes Weidwerk an. Nach den Grußworten des Bürgermeisters von Sigmaringen Herrn Thomas Schärer zeichneten die Herren BJM Prof. Dr. Walter Jäger, Landesbläserobmann Walter M. Löw und stellv. KJM Karl Götz eine Viel-zahl von Bläsern für ihre langjährigen Aktivitäten aus. Die Nachsuchengespanne Frau Elbing, Herr Schmid und Bauer stellten in ab-wechselnder Moderation die Ausbildung und Arbeit ihrer Nachsuchenhunde vor und wiesen auf die Wichtigkeit eines qualifizierten Nachsuchegespannes im Sinne des Tierschutzes hin, sei es bei der Nachsuchearbeit nach Verkehrsunfällen mit Wildtierbeteiligung oder nach dem nicht sofort tödlichen Schuss. Das Publikum hatte überdies die Möglich-keit bei Falknermeister Armin Hafner und Unterstützungsteam mit quicklebendigen Greifvögeln auf du und du zu stehen und ihren Wissensdurst zu stillen. Besonders interessant – auch für Nichtjä-ger – war die Hundevorstellung unter Leitung des Hundeobmanns Peter Froitz-heim. Hund und Herrchen präsentierten Teamarbeit par excellence – von Leinen-führigkeit, Apportieren und Darstellung an der Schliefanlage. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war der Auftritt des Waldarbeiterchors „Zwiefalter Alb“, dem einzigen Waldarbei-terchor Deutschlands, der mit der Jagd-hornbläsergruppe „Sau tot“ Gammertingen gemeinsam einen Auszug aus „ihrer“ Hu-bertusmesse präsentierten, welcher bei vielen Zuhörern einen tiefen Eindruck aufs Gemüt hinterließ. Ein ständiger Anziehungspunkt während der gesamten Veranstaltung war das In-fomobil des LJVs, welches mit Wildtier-präparaten unserer Heimat, Prospektma-terialien zur Tierwelt, Jagd, Malbüchern und vielfachem mehr ausgestattet war. Die eingeteilten Infomobilbetreuer kamen zeitweise mit Erklärungen und Erläute-rungen nicht mehr nach. Das Infomobil wurde bis Freitag, 30. August betrieben und täglich durch einen anderen HR be-treut.


