Jägerprüfung 2008

30 Prüflinge haben bestanden

  • Prüfungsvorsitzender Heinz Schöllhammer (mitte) und Schriftführerin Dagmar Schaupp überreichen die Prüfungszeugnisse

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Im Zoller-Hof in Sigmaringen überreichte der Prüfungsvorsitzende Heinz Schöllhammer 

zusammen mit Schriftführerin Dagmar Schaupp in einer kleinen Feierstunde den frisch gebackenen Jungjägern ihre Prüfungsurkunden.

Die „Frauenquote“ lag bei den angetretenen Aspiranten immerhin bei zehn Prozent.

Hubert Freudenreich aus Griesingen legte mit der Gesamtnote 1,66 die beste Prüfung ab.

Fünf Teilnehmer haben die Anforderungen in Praxis oder Theorie nicht erfüllt. 

Ausgebildet und gründlich vorbereitet wurden die Kursteilnehmer in der Jagdschule

Oberschwaben in Saulgau und der Jagdschule Wald bei Pfullendorf. Dort wird ihnen von erfahrener

Seite die umfangreiche Praxis im Revier und die Theorie in den vier Prüfungsfächern Tierarten und Wildbiologie, Waffenrecht und Waffentechnik, Führung von Jagdhunden und Wildbrethygiene, Jagd-, Tier- und Naturschutz vermittelt. Schöllhammer bezeichnete die Jagd als die ursprünglichste aller Naturnutzungen.

„Jagen ist kein Hobby!“. „Wer sich für die Jagd entscheidet bleibt seiner gewählten Passion meistens ein Leben lang treu!“ so führte er aus. Das Bläserkorps des Hegeringes Mengen beglückwünschte die Neulinge mit der Ehrenfanfare. Für die Betreuung gibt es in der Kreisjägervereinigung einen Jungjägerobmann. Hubert Rauch aus Magenbuch, im Hauptberuf Lehrer, kümmert sich um den jungen Nachwuchs. 

Für Heinz Schöllhammer war dies seine letzte Abschlussprüfung. Auf eigenen Wunsch gab er den Stab an

Hans Jürgen Klaiber aus Sigmaringen weiter. Klaiber und als neuer Stellvertreter Alois Schmidt aus Sigmaringen sind am 1. Juli durch den Landesjagdverband in den Vorsitz berufen worden.