Hundewesen – Bericht über den Ausbildungskurs der KJV
Beim diesjährigen Ausbildungskurs der Kreisjägervereinigung (KJV) unter der Leitung von Hundeobmann Achim Teufel traten insgesamt 17 Hunde zur Prüfung an. Diese Prüfungen sind ein wichtiger Teil der Jagdhundeausbildung und zeigen, wie gut die Vierbeiner auf ihre zukünftigen Aufgaben im Jagdbetrieb vorbereitet sind. Besonders erfreulich war, dass nicht nur Hundeführerinnen und Hundeführer aus dem eigenen Verein teilnahmen, sondern auch sieben Teams aus anderen Jägervereinigungen. Insgesamt standen damit 24 Hunde auf der Teilnehmerliste.
Über sieben Tage hinweg wurden die Hunde in 44 Modulen geprüft – also ein ordentliches Programm! Besonders erfolgreich war dabei die KlM-Hündin Flicka vom Oberen Donautal, geführt von Eva Veigel. Sie wurde in den Modulen 1.1 (Nachsuchen im Schalenwildrevier), 1.2 (Feld/Wald), 1.3 (Wasser) und 1.5 (Stöbern) geprüft und erreichte hervorragende Ergebnisse. Damit konnte sich Flicka den Titel Suchensiegerin sichern.
Die Prüfungen deckten ein breites Spektrum der Jagdhundearbeit ab:
- 21 Mal Modul 1.1 – Nachsuchen im Schalenwildrevier: Hier wird geprüft, wie zuverlässig der Hund einer Fährte folgen und verletztes Wild finden kann.
- 13 Mal Modul 1.2 – Felddisziplinen In dieser Disziplin müssen die Hunde zeigen, dass sie auf einer Haarwildschleppe sicher apportieren können sowie bei der Freiverlorensuche Federwild finden und apportieren können.
- 3 Mal Modul 1.3 – Wasser: Dabei geht es um die Arbeit im und am Wasser, etwa beim Apportieren von Federwild oder beim Verfolgen einer Spur im Schilf im Wasser.
- 7 Mal Modul 1.5 – Stöbern: Hier wird geprüft, ob der Hund selbstständig Wild aus der Deckung bringt und gleichzeitig kontrolliert arbeitet.
Am 24. Oktober fand eine kleine Abschlussfeier statt, bei der Kreisjägermeister Dirk Schneckenburger die Prüfungsbescheinigungen übergab. Sowohl er als auch Hundeobmann Achim Teufel bedankten sich herzlich bei allen Beteiligten – den Hundeführerinnen und Hundeführern und ganz besonders bei Hubert Emhart und Peter Froizheim, die an sieben Wochenenden als Richter im Einsatz war. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen.
Ein großes Dankeschön ging außerdem an die Revierinhaber, die ihre Flächen für die Ausbildung und die Prüfungen zur Verfügung gestellt hatten.
Das Ausbildungsrevier befand sich auf dem Gelände von Schloss Hausen im Tal – auch hier ein herzliches Dankeschön!
Für die Prüfungsreviere stellten Jürgen Marienfeld (Module 1.1 und 1.2) und K. H. Keller (Modul 1.3, Wasser) ihre Gebiete zur Verfügung.
Das Stöbermodul (1.5) konnte dank Dirk Schneckenburger und Rudolf Irßlinger stattfinden, die ihr Revier für diesen Zweck öffneten.
Am Ende waren sich alle einig: Die Prüfungen waren ein voller Erfolg. Sie zeigten nicht nur, wie vielseitig und leistungsstark die Hunde ausgebildet sind, sondern auch, wie gut die Zusammenarbeit innerhalb der Jägerschaft funktioniert. Mit viel Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist wurde dieser Kurs zu einem echten Höhepunkt im Vereinsjahr.




































