Afrikanische Schweinepest (ASP) - Prävention

Informationen und Regelungen im Landkreis Sigmaringen

Erstellt am 19.01.2018

Präventiv hat sich auch das Landratsamt Sigmaringen und die Jägervereinigungen mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Bei der Jahreshauptversammlung am 10. März 2018 werden sie aus erster und kompetenter Hand durch Dr. Bissinger (ab 1.3. Leiter des Veterinäramts Sigmaringen) umfassend informiert.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bzw. der Asfar-Virus ist für den Menschen nicht ansteckend. Endet aber bei den Haus- und Wildschweinen in der Regel immer und in wenigen Tagen tödlich (90 Prozent). Einen Impfstoff gibt es nicht.

Das Monitoring wird intensiviert. Hierzu werden von den Jägern Blutproben entnommen. Entsprechendes Material ist über die Hegeringleiter erhältlich.

Die erste wichtige Maßnahme besteht darin, Schwarzwild das als Fallwild aufgefunden wird kritisch zu betrachten. Wenn ein Wildschwein gefunden wird und die Todesursache nicht genau bestimmt werden kann (kein Unfallwild, keine Schussverletzung) sollte ein Transport des Stücks unterbleiben. Jagdhunde ebenfalls nicht an das Stück lassen. In diesem Fall informieren sie als Jäger im Landkreis Sigmaringen das Veterinäramt unter der Nummer 07571 102-7521.

Die Bergung wird vom Veterinäramt durchgeführt. Das Stück wird durch das Veterinäramt der Untersuchung zugeführt.

Besuchen sie die Jahreshauptversammlung um sich weiter zu informieren.

 

 

 

 

Erstellt am 19.01.2018
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